Tag 3 ueber den Wolken

Wir besteigen magische Gipfel, gleiten hoch oben, weit ueber den Wolken, durch eine seelenlose Wueste unendlicher Einsamkeit. Zivilisationsfremd, wild, stets umgeben von einer surrealen allumfassenden vollkommenen Stille.Wir  blicken hinab in zauberhafte Taeler, balancieren auf zentimeterbreiten Gebirgspfaden. Wir passieren von Atlasnomaden bewohnte Felshoehlen. Nomadenkinder in staubigen Gewaendern beobachten unsere Schritte aus pechschwarzen Berberaugen. Verkrustete Lippen, von Sonne und Lehm gezeichnete Gesichter, haben die Farbe der Berge. Geroell und Schutt und Staub. Back to the basics. Das Leben in seiner unverfaelschten "Purity". Beklemmung. Melancholie. Tristesse. Ich bin ein Fremdkoerper auf der zum Scheitern verdammten Suche nach Zugehoerigkeit. Kann nicht glauben, wo ich bin. 

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